haus in den hügeln

dieser ort: eine erinnerung
eine auferstehung für momente
geruch von jacken, kleidern
der eindringt in meine haut

stuhl und tisch ins schweigen gerückt
die zeit: ein ausgeschriebenes verwittertes heft
mit komma und punkt
alles, was nachher kommt
dichte ich weiter

Gabriele Pflug/2020

10 Gedanken zu “haus in den hügeln

  1. Zarte Verse, und doch von großer Eindringlichkeit! Ich mag, wie Du mit ganz wenigen Strichen längst versunkene Welten an die Oberfläche meines Bewusstseins zu heben vermagst wie Schätze.

    • oh, das freut mich sehr! ich bewege mich oft in den „räumen“ meiner großeltern. von ihnen habe ich meine liebe zur natur mitbekommen.
      liebe grüße
      gabriele

  2. Liebe Gabriele, ich fühle mich sofort wohl in diesem Haus. Es sind die Erinnerungen, von
    denen wir wissen, dass wir uns darin geborgen fühlen dürfen, weil es auch etwas
    mit uns zu tun hat und vermag.
    Danke für diese Rückbesinnung, die mich gerade auch entführt.
    Ein feines Wochenende dir
    von Herzen, Edith

  3. Das klingt nach Wohlgefühl!
    Aus der Vergangenheit in die Zukunft dichten, das ist eine gute Mischung.
    Vielleicht will, je älter wir werden, mehr aus der Vergangenheit „dazugehören“.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

    • ich sehe es genauso wie du! wir entkommen unserer vergangenheit nicht, sie kann bereicherung sein!
      liebe grüße zu dir hin und danke
      gabriele

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